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Konzentration auf das Wesentliche

SEO Triangle – Erfolgreich mit Title, Description + H1

In diesem Podcast geht es im Hauptthema um einen wichtigen Teil im Bereich der Suchmaschinenoptimierung.

6. Juni 2018

In diesem Podcast geht es im Hauptthema um einen wichtigen Teil im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Einem Teil der in der letzten Zeit von SEOs immer mehr verniedlicht wird, obwohl er eine eindeutige Wirksamkeit hat. Es geht um das

SEO TRIANGLE aus Title, Description & H1

Gerade Anfänger im Bereich der SEO sind sehr verunsichert mit welchen der vielen Möglichkeiten sie bei ihren Seiten beginnen sollten. Das Internet ist voller Tipps dazu und jeder davon soll wirksamer sein als der andere. Eines muss vorweg gesagt werden. Es gibt wirklich sehr viele Wege nach Rom und ganz oft ist das Zusammenspiel der Einzelwege der richtige und erfolgreiche.

Der jetzt beschriebe Weg gehört zur Basisoptimierung von Internetseiten und jeder professionelle SEO wird der Wichtigkeit zustimmen.

SEO TriangleWarum ist die Optimierung von Title, Description und H1 so wichtig für die Suchmaschinenoptimierung?

Alle wichtigen Suchmaschinen versuchen, bei der Bewertung von Internetseiten so schnell wie möglich zu erfassen, um was es auf dieser Seite geht? Dazu gibt es im HTML Standards, die genau dafür gedacht sind und damit einen hohen beschreibenden Wert haben.

Der Title einer Seite

Eine Internetseite funktioniert auch ohne die Benutzung des so genannten Title Tag, jedoch wissen Suchmaschinen und die User nicht auf den ersten Blick worum es auf der Seite geht. Um sich neben dem Optimierungsansatz des Wertes des Tag bewusst zu werden sollte man wissen, wo dieser Title überall genutzt wird. Die Bereiche zeigen schnell, wie enorm wichtig dieses HTML Tag ist.

Der Title wird in der Titelleiste des Internet-Browersfensters bzw. der Browser-Tabs angezeigt

Der Title ist Standardname beim Setzen von Lesezeichen

Der Titel wird im Browser-Verlauf angezeigt

Der Title ist Überschrift in den so genannten Snippets der Ergebnisseiten von Suchmaschinen

Die Description einer Seite

Das HTML Tag Description soll neben dem Title eine weitere Beschreibung der Seite zur Verfügung stellen. Auch hier versuchen Suchmaschinen wie Google einen Bezug zum Inhalt der Seite herzustellen. Google nutzt nach eigenen Angaben dieses Tag nicht mehr direkt für die Bewertung der Seiten, jedoch hat die optimierte Auslieferung einer aufmerksamkeitsstarken Beschreibung eine Wirkung auf die CTR, die dann wiederum auf das Ranking einzahlt. Die Seitenbeschreibung kann mal also als indirekten Rankingfaktor sehen.

Die H1 Überschrift einer Seite

Wenn man einen Aufsatz oder eine Diplomarbeit schreibt, dann beginnt man diese mit einer Überschrift. Diese erste Überschrift soll dem Leser kurz und knapp den Inhalt vermitteln. Sie hat also eine ähnliche Bedeutung, wie der Title Tag auf einer Internetseite nur direkt auf dem schriftlichen Teil des an den User ausgelieferten Dokuments. Im echten Leben gibt es dann neben der Hauptüberschrift auch noch Unterpunkte mit eigenen Überschriften. Diese Überschriften dienen der Inhaltsgliederung und somit dem vereinfachten Erfassen des Inhalts. Im HTML werden diese Überschriften mit H1 bis H6 beschrieben. H1 steht dabei für den Beginn, also die Hauptüberschrift. Diese einleitende Überschrift hat somit für das Dokument und die Bewertung des Inhals eine herausragende Bedeutung, die auch Suchmaschinen wie Google in diesem Stellenwert für ihre Rankingbildung heranziehen.

Wie optimiere ich das Title Tag meiner Seite?

Ca. 70 Zeichen benutzen

Zuerst muss man wissen, dass Google einen Title in der Länge von ca. 70 Zeichen in seinen Ergebnissen ausspielt. Alles darüber hinaus wird abgetrennt und mit … gekennzeichnet. Auch wenn es einige SEO gibt, die meinen dass man auch mit Begriffen hinter den 70 Zeichen ranken kann, so folgen wir hier einmal der Logik der Nutzung und der Sichtbarkeit. Wenn Google nur 70 Zeichen seinen Ergebnissen ausspielt gibt es keinen technisch sinnvollen Grund auch Begriffe abseits dieses Wertes in die Seitenbewertung hineinzuziehen. Halt dich also am besten an die ca. 70 Zeichen.

Fokus Keyword oder Keyword Kombination nach vorne

Es sollte die Regel gelten, dass man das Fokus Keyword oder die entsprechende Keywordkombination so weit wie möglich vorne in den Title setzt. Das folgt der Logik der SEO Vergangenheit, wo die Stellung des Suchwortes im Title eine direkte Rankingbedeutung hatte, aber auch der Nutzerlogik. User wollen den Inhalt auch so schnell wie möglich erfassen. Daher macht es Sinn, dass sie das Keyword ihrer eigenen Suche so schnell wie möglich im Title (also weit vorne) sehen.

Keyword mehrmals im Title nennen?

Dazu kann keine allgemein gültige Antwort gegeben werden. Schaut euch einfach die Suchergebnisse zu eurem Keyword an. Ranken dort viele Seiten mit Doppelnennung des Keywords. Wenn ja kann es durchaus sinnvoll sein, gerade weil die Klickwahrscheinlichkeit zu steigen scheint bei der Mehrfachnutzung. Sind jedoch keine Doppelnennungen in den ersten 10 Ergebnissen zu erkennen, dann nutze auch du diese Möglichkeit nicht bzw. nur zu Testzwecken.

Großschrift im Title nutzen?

Wir haben in den letzten Jahren mit dem Thema Großschrift im Titel viel experimentiert und sind für uns zu dem Schluss gekommen, dass Großschrift eher einen Rankingnachteil erzeugt. Nach all den Jahren glauben wir, dass Google ähnliche Regulationen wie in Google Adwords auch in den Algo für die organische Suche eingespielt hat. Dort ist generelle Großschrift nur bei Brandnamen erlaubt und sonst verboten. Einfach um die Aufmerksamkeitssteuerung nicht dem Website Betreiber zu überlassen. Nach unserer Überzeugung macht es also Sinn hier in Anlehnung an SEA zu optimieren.

Sonderzeichen im Title der Seite?

Viele Webseitenbetreiber versuchen ihre Snippets in den Suchmaschinen aufzuhübschen bzw. sie aufmerksamkeitsstärker und klickstärker zu gestalten. Hierzu werden unterschiedlichste Sonderzeichen genutzt. Weit verbreitet sind Häkchen, Pluszeichen oder Rautezeichen. Nach unserer Meinung sollte man auf die Nutzung von Sonderzeichen im Title verzichten. Die Empfehlung und Denkweise folgt ebenfalls der Logik aus Google Adwords.

Hinweis!!!

Echte Rankingverschlechterungen konnten wir bei der Nutzung von Sonderzeichen direkt vor dem Keyword in der Nutzung ohne ein Leerzeichen beobachten. Kombinationen wie #keyword würden wir nicht empfehlen. Nutze wenigsten immer das Leerzeichen als Trenner zum Keyword.

Wie optimiere ich die Description meiner Seite?

Keyword nach vorne

Auch wenn Google selber sagt, dass die Description kein Rankingkriterium ist, so sollten auch hier aus der SEO-Historie heraus bestimmt Grundregeln Beachtung finden. Zu diesem Grundregel gehört, dass das Hauptkeyword weit vorne genannt werden sollte. Ob es jetzt ein Rankingkriterium ist oder nicht sollte uns egal sein. Google liefert ein erkanntes Keyword in Fettschrift aus und highlightet es damit von sich aus. Diesen optischen Wert sollten wir möglichst früh in der Description einsetzen.

Beachte die Länge von ca. 156 Zeichen

Da wo der Titel einer Seite in der sichtbaren Auslieferung auf den Ergebnisseiten auf ca. 70 Zeichen beschränkt ist gibt es auch für die Description eine solche Grenze. Sie liegt aktuell bei ca. 156 Zeichen. Google spielt mit der Länge in der letzten Zeit ein wenig. So waren es bis vor ein paar Wochen noch temporär 320 Zeichen. Halte dich an die ca. 156 Zeichen und optimiere deine Description erst, wenn eine neue Ausspielungsform auf der Seite von Google mindestens 6 Monate bestand hat.

Nutzung von Sonderzeichen in der Description

Man könnte meinen, dass man in der Description in Sachen Sonderzeichen „Wilde Sau“ spielen könnte. Nach unserer Meinung geht da auch deutlich mehr als zum Beispiel im Title. Jedoch solltest du nicht übertreiben oder zu mindest gezielt testen. Nach unserer Meinung sind alle Sonderzeichen gut, die keine radikale optische Wirkung haben und die in einer Snippetfarbe gehalten sind. In den letzten Jahren waren gerade Sonderzeichen in der Farbe grün sehr erfolgreich. Dieser Einfluß scheint aber zu schwinden. Gibt es da eine ähnliche Entwicklung, wie bei Google Adword? Wir testen noch

Wie optimiere ich die H1 Überschrift meiner Seite?

 Sehr kurze H1 nutzen

Wir leben in Zeiten von Mobile First. Das bedeutet, dass man sich gerade bei der H1 Überschrift kurz fassen sollte. H1 Überschriften sind meistens groß und fett. Sie sehen in langer Form nicht gerade toll aus auf dem Handy. Versuche also eine kurze und aussagestarke Überschrift zu finden, die auch in Mobile gut funktioniert.

Keyword weit vorne

Auch wenn es nach unserer Erfahrung bei der H1 nicht ganz so entscheidend ist das Keyword ganz vorne zu nutzen, solltest du es so weit wie sinnvoll möglich nach vorne ziehen.

Was ist sonst noch wichtig bei der Optimierung von Title, Description und H1?

Unterschätze nicht den Einfluss der Veränderung auf vorhandene Marken-Suchen

Was meinen wir damit? Viele Unternehmen sind durch ihre starken Offline Aktivitäten bereits Marken. Manche sind kleine, manche große Marken. Das grundsätzliche Resultat ist identisch. Es wird in Google oft nach der Marke gesucht. Nehmen wir einmal das Beispiel Computer. Wenn man sich hier eine Marke aufgebaut hat suchen die User vielleicht schon nach (Marke)+Computer. Das erzeugt dann schon ziemlichen Traffic. Wenn man jetzt das SEO Triangle optimiert, dann wird man Seiten vielleicht noch nach anderen Schwerpunkten optimieren. Zum Beispiel Computer+Stadt. Dabei vergessen sehr viele bei der Optimierung die Marke. Im Schlimmsten Fall wird diese „zu Gunsten“ von SEO ganz gestrichen, weil man sich vielleicht Suchvolumen über die neue Kombination erwartet. Vorsicht dabei! Entweder eine neue Seite für die Kombination erstellen oder alles sinnvoll kombinieren.

Beobachte täglich die Rankingreaktionen

Gerade wenn du die Anpassungen im Zusammenhang mit Title, Description und H1 online gestellt hast und die Seite neu bei der Google Search Console angemeldet hast solltest du die Ranking Reaktionen im Auge behalten. Ich würde sogar sagen, dass man täglich mit einem Tool drauf schauen sollte. Gerade die ersten vier Wochen sind nach unserer Meinung entscheidend, um zu erkennen wann Google mit der Seite wie umgeht. Daraus entstehen dann neue Möglichkeiten und Ableitungen. Wie geht Google mit in der URL tiefer liegenden Ebenen um? Was passiert, wenn die Inhalte direkt von der Startseite verlinkt werden? Wie ist die Reaktion im Blog oder im Lexikon? Schau gut und aufmerksam hin. Du wirst sehen, dass es Spaß macht. Sichere dir diesen Fun-Punkt in der SEO.

Plane Rückschritte ein

Gerade im Umgang mit Kunden oder Chefs ist es wichtig eine Erwartungshaltung zu erzeugen, die realistisch ist. Wenn du zum Beispiel einen Monat das Triangle bearbeitest und es steigen nicht alle Rankings gleich wird der Chef vielleicht ungeduldig und unzufrieden, weil er sich mehr erhofft hat. Wenn man alles von Beginn als „Test“ sieht und auch Rückwärtsbewegungen mit einberechnet und kommuniziert, wird es oft viel einfacher. Dabei sind Rankingsverluste nach Umstellung etwas völlig normales. Je nach Crawling-Frequenz kann es bis zu 3 Monate dauern bis die positiven Veränderungen eine Wirkung haben. Gerade, weil sie oft über User-Signale erzeugt werden für die die Suchmaschine erstmal ein Erfahrungs-Set erstellen muss.

Behalte der Google Search Console und dein Tracking im Blick

Oftmals gibt es intern heftige Reaktionen vom Chef, wenn eine Seite von Position 11 auf Position 22 wandert. Je nach Keyword ist damit oft auch eine Reduktion der Sichtbarkeit auf Basis von Toolwerten verbunden. Diese Reaktion ist ganz oft eine Überreaktion, weil die reinen Traffic-Werte sich in den genannten Bereich oft gar nicht verändert haben. Also immer schön ruhig bleiben und statt dessen lieber die Bewegungen in den CTR Werten der Search Console beobachten. Die sollten über eine einen Zeitraum von 1-2 Monaten steigen oder zumindest nicht schlechter werden.

Rückrollen als Möglichkeit

Manchmal gibt man sich richtig Mühe und baut sehr aufmerksamkeitsstarke Snippets mit Hilfe von Title und Description und die User reagieren mit Ablehnung und schlchten CTR Werten. Wenn es sehr deutlich dauerhaft nach unten geht, dann spiele einfach zunächst wieder die alten Daten ein, die du bitte als Backup vorher gesichert hast. Kein Problem.

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Warum ich meine Facebook Kommunikation reduziere?

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DSGVO Hype ist noch lange nicht durch bei uns

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4 Tipps für Agenturen, um mehr Geld zu verdienen – Sagen Ihnen, dass sie Geld sparen können

https://moz.com/blog/lets-make-money

Webmasters on the Roof Live Session mit Fragen zum Ryte Wiki und zu SI-Abfall nach SEOkomm

https://www.facebook.com/tandler/videos/10157335854775410/

SEO Falle 2 von 5 – SERP DIVERSIFIKATION

https://de.ryte.com/magazine/tappe-nicht-diese-5-seo-fallen

Kein Selbstständiger ist unabkömmlich – Arbeite daran, dass es so wird

https://www.impulse.de/management/selbstmanagement-erfolg/urlaub-als-unternehmer/7305625.html

Agentur Tagebuch Podcast von Markus Hövener

https://anchor.fm/agenturtagebuch/episodes/AGENTURTAGEBUCH-1-Content-Marketing-fr-Agenturen–gar-nicht-so-einfach-e1gk5n

Eventipps

Ich gehe zur Cebit 2018 – Weil ich die neue Konzeption erfahren will

SLUSH 2018 in Helsinki

TRANSKRIPTION ZUM SEO TRIANGLE PODCAST

Hey, hallo und herzlich willkommen zur Ausgabe Nr. 76 des WAYNE-Podcast. Mein Name ist Marco Janck und du hörst einen Podcast, der sich dreht um Marketing, Online-Marketing und speziell um menschliche Perspektiven in diesem ganzen Thema. Viel Spaß dabei!

Ja, was sonst? Hallo nochmal in dieser Ausgabe Numero 76, des WAYNE-Podcasts. Bevor wir mit dem Housekeeping starten, würde ich dir kurz sagen, was wir heute so an Themen am Start haben. Ich habe es eben schon vorweggenommen, wir machen das Housekeeping, da werde ich zu ein paar Sachen aus den letzten Ausgaben oder aus den letzten zwei Wochen ein bisschen was sagen. Dann werden wir eine Blogthemen-Übersicht haben, Sachen, die ich in der Blogosphäre gefunden habe und wo ich denke, dass die für dich auch spannend sein könnten. Und dann haben wir das große Hauptthema, wo es um das SEO-Triangle geht, nämlich diese optimierte Kombination von Title, Description und der H1-Überschrift. Da kann man eine Menge bewegen, gerade wenn man Starter ist, ist das ein schöner Ansatzpunkt, um einfach mal zu starten, um loszulegen, um erste Reaktionen zu sehen. Gerade Leute, die da unsicher sind in dem, was sie zuerst machen, die können da vielleicht Hilfe erwarten, wenn sie dieses Hauptthema hören. Und zu guter Letzt geht‘s noch um ein paar Event-Tipps, wo ich mich rumtreibe, wo ihr euch vielleicht auch rumtreiben solltet in dem nächsten halben Jahr. Aber wir starten mit dem Housekeeping.

HOUSEKEEPING

Im Housekeeping will ich 4 Themen mit euch besprechen und den Anfang macht das Thema, meine neue Facebook-Kommunikationsstrategie. Der ein oder der andere, der mir hier schon länger folgt, der wird mitbekommen haben, dass ich meine Facebook-Kommunikationsstrategie ändern will. Das ist natürlich erst mal nur so ein frommer Wunsch, aber schon noch eine sehr detaillierte Absicht, weil Facebook schon sehr mächtig ist, was den Suchtfaktor anbelangt. Ich kann dir jetzt wirklich nicht mit Sicherheit sagen, ob ich diese neue Kommunikationsstrategie durchhalten kann. Mir ist es, aber wichtig, dass ich das ganze Thema mal angehe. Die ganzen Kommentare zu diesem Post, den ich da gemacht habe, die zeigen die Schwierigkeit, die damit verbunden ist, weil keiner mir so richtig zutraut, dass ich die neue Kommunikationsstrategie wirklich durchhalte. Ich weiß es im Kern auch noch nicht so richtig. Aber es fängt immer damit an, dass man den ersten Schritt macht und ich will euch einfach erklären, was ich plane und warum ich es plane. Das ist glaube ich relativ wichtig. Was ich mit Facebook machen will, ist, dass ich mich einfach nicht mehr auf diese ganzen wilden und kontroversen Diskussionen einlassen will. Jetzt werden die einen oder anderen sagen, Mensch Marco, da hast du doch selbst angerührt irgendwie. Jetzt beschwerst du dich darüber, dass das ziemlich wild wird. Ich weiß ganz genau, was ich selber gemacht habe, aber ich weiß auch ganz genau, was hinten raus dabei rauskommt und wieviel Zeit mich das kostet diese Aufmerksamkeitsbindung zu erzeugen und was vielleicht für ein Wert daraus entsteht in dem ganzen Reigen von Themen, die ich den ganzen Tag hier mal so als Agenturchef auf dem Tisch habe. Ich glaube, dass das zurzeit zumindest extrem zu viel ist und extrem ausgeufert ist. Das ist für die Leute, die in der Szene aktiv sind, würde ich jetzt mal behaupten eine Bereicherung, weil ich einige Diskussionen angestoßen habe, die vielleicht da draußen noch tragend sind. Da sind immer Leute mit bei, die sich natürlich herauskristallisieren, die eigentlich immer nur stänkern wollen. Da sind aber auch viele Leute mit bei, die einfach konstruktiv ihre Perspektive beigesteuert haben und das habe ich immer als sehr produktiv erachtet, weil meine Welt besteht aus sehr vielen unterschiedlichen Perspektiven. Da schult Facebook schon ziemlich stark. Die Heftigkeit von den Diskussionen und auch die Unsachlichkeit in bestimmte Richtungen und oder die Engstirnigkeit aus meinem Empfinden zumindest heraus, hat aber sehr stark zugenommen. Das weiß ich nicht, ob es … ich habe so das Gefühl, dass mit der Größe und mit der Darstellung der Agentur wie ich es betreibe auch die Leute, die sehr aggressiv mit bestimmten Themen umgehen, dass das gewachsen ist. Jetzt kommt sicherlich diese ganze Geschichte mit, haters gonna hate und nur erfolgreiche Leute erschaffen auch eine Gegenreaktion. Das mag richtig sein. Hier soll es auch um die menschliche Perspektive gehen, es ist so, dass es auch natürlich gewollt ist. Manche provokante These ist natürlich darauf ausgelegt gewesen Aufmerksamkeit zu erzeugen, aber in bestimmten Phasen der eigenen Entwicklung macht es weniger Sinn sich so sehr in dieses Thema rein zu hängen Facebook-Kommunikation auf die Art und Weise wie ich es gemacht habe. Und deswegen, weil es für mich einfach sehr viel Zeit bindet, werde ich es einfach zumindest auf unbestimmte Zeit reduzieren. Jetzt hat der Christoph Bosek in meinem Post schon geschrieben, dass Leute, die sagen, auf unbestimmte Zeit oder bis auf weiteres, dass das sich nicht so richtig konsequent anhört. So soll es auch sein. Ich mache nie irgendwelche Sachen, die bis zum Ende meines Lebens irgendwie Bestand haben sollten, sondern ich will und da sehe auch eine große Stärke drin immer flexibel sein in den Themen, die ich beackere. So ist es mit dieser Facebook-Kommunikation auch. Mir ist es durchaus bewusst, welchen Hebel ich in der Hand hatte, um eine gewisse Reichweite in meiner Babbel zu erzeugen. Das funktioniert schon durchaus sehr gut. Das heißt, wenn ich es jetzt runterfahre, dann ist das nur eigentlich dem Moment geschuldet, dass ich andere Baustellen habe, die ich mit noch mehr Leidenschaft intern beackern muss. Trotzdem bleibt aber die Wirkung oder die Wirksamkeit von dem Mittel Facebook-Kommunikation für mich als Erkenntnis erhalten. Das heißt ich werde bescheuert, wenn nicht irgendwann ich, wenn ich wieder die Luft habe zu alten Mustern wieder zurückfallen würde. Und seien wir auch mal ehrlich, es ist Teil meines Charakters. Für mich ist es mega-schwierig die neue Kommunikationsstrategie so umzusetzen, weil es ist so, dass ich einfach die Kontroverse sein lassen will und dass ich auch nicht mehr großartig in kontroversen Gegenkommentaren selbst Stellung nehmen will, sondern eher mit Emojis und mit Lob arbeiten will. Das ist eine Komponente, die will ich mir nochmal erhalten und die nochmal einsetzen. Da will ich mich eigentlich raus reduzieren. Aber es fällt mir mega-schwierig, weil die Leute weiterhin … also ich lese weiterhin da draußen, den Teil wollte ich nie einstellen und es brennt mir natürlich unter den Nägeln zu bestimmten Sachen irgendwas zu sagen, gerade weil ich auf bestimmte Teilbereiche der Suchmaschinenoptimierung sicherlich eine andere Antwort habe als Leute, die jetzt aus dem technischen Bereich kommen und jetzt bestimmte 08/15 Pläne haben. Sondern wir gehen mit der Agentur und ich in meiner Denkweise sicherlich oftmals den komplizierteren Weg, aber den Weg, der aus meinem Empfinden dauerhaft für die nächsten zehn Jahre gesehen schon eher der erfolgreichere ist und das ist die Kombination nicht-technisch, sondern das technische nehme ich mir mit rein als Know-how sicherlich. Aber ist die Kombination aus Suchmaschinenoptimierung und Content-Marketing in erster Linie, aber auch in Verbindung mit Daten. Was der ein oder andere da draußen Data Driven SEO nennt, das mache ich auch, aber in einem Level dahinter. Sondern der erste Ansatz ist die Kombination von SEO und Content-Marketing in einer sehr speziellen und Ranking-optimierten Form. Gucken wir mal, wo das landet. Nagelt mich da nicht fest. Ich werde vielleicht den ein oder anderen Ausrutscher mal haben, wo es einfach so mir unter den Nägeln brennt, dass ich schon noch was sagen will. Ich werde auch stattfinden, das heißt mit Lob und mit neutralen Äußerungen werde ich immer auch am Start sein. Ich werde auch Sachen posten, aber immer neutral. Vorher war es immer so, dass ich immer noch eine Wertung dazu gegeben habe, wie ich es sehe oder einfach provokant irgendeinen Satz gesagt habe, der natürlich eine gewisse Reaktion hervorrufen sollte. Was auch fast immer geklappt hat, weil es auf der anderen Seite den Leuten genauso unter den Nägeln brennt wie mir, wenn ihr mich provoziert. Also das Spiel funktioniert. Und die ganze Sache will ich einfach mal weglassen. Mal gucken wie weit ich komme ihr könnt mich ja immer wieder ermahnen, hey Marco du hattest dir doch da was vorgenommen, schaffst du zurzeit nicht so ganz. Vielleicht kippe ich auch ganz um. Das ist so bei suchtkranken Menschen dann so, vielleicht falle ich in die Sucht von Facebook einfach wieder zurück. Aber und das ist mir ganz wichtig, alles beginnt mit dem ersten Schritt. Das sind so Sachen. Das sind so Werte und Reaktions- und Kommunikationsmuster, die sind relativ tief in den Charakteren von Menschen verankert. Wenn jemand sehr kommunikationsstark ist und Spaß an Kommunikation hat so wie ich, dann wird der sich natürlich immer hingerissen sehen dazu Sachen zu kommentieren. Die Sachen zu verändern, wenn ich mich da selbst verändern will, muss ich mich als Mensch, als Charakter ein bisschen verändern und solche Veränderungen gehen nicht, Schwips, wie irgendein Description oder einen Title verändern, da sind wir wieder beim Thema oder schon beim Hauptthema, sondern das dauert. Wenn ich mir jetzt irgendwie die Entscheidung auferlege, mein Kommunikationsverhalten zu ändern, dann kann ich nicht davon ausgehen, dass es sich morgen verändert hat, sondern das wird sich im Laufe eines Jahres, wenn ich konsequent bin, vielleicht verändern. Das ist so wie mit einer Diät. Das geht auch nie so, wenn du heute anfängst weniger zu essen, dass du morgen plötzlich dünn bist. Schön wäre es, aber ist auch so, dass sich ein Verhalten langfristig ändert. So sind wir Menschen und das ist bei mir auch so. Mir ist ganz wichtig und deswegen wiederhole ich das jetzt hier nochmal auch, dass du akzeptiert, dass du bestimmte Werte, die du ausgeprägt hast in deinem Leben und für dich als Charakter, dass wenn du die ändern willst, fange einfach an damit und erwarte nicht selbst von dir, dass du es super schnell änderst, sondern das sind Prozesse, die langsam sich entwickeln.

Zweites Thema fürs Housekeeping. Ich lasse immer so ein bisschen auch meine Kinosucht einfließen Ich bin unheimlich leidenschaftlicher Kinogänger, für die, die es noch nicht gehört haben. Ich war in der letzten Woche ein bisschen später als die meisten anderen, aber in dem Kinofilm „Solo – The Star Wars Story“ und ich hatte schon eine ganze Menge im Vorfeld gehört. Ich war jemand, der von dieser ganzen neuen Star Wars Story eigentlich gar nicht so überzeugt war, weil mir dieses Oldschool-Ding einfach zu stark war im Laufe der Zeit. Diese ganzen Billig-Displays und bestimmte Sachen, die wirklich in meiner Jugend damals total modern waren, sind jetzt eigentlich immer noch modern und da hatte ich immer das Gefühl, dass sich Star Wars so ein bisschen eigentlich unterm Wert verkauft. Aber es lebte natürlich von der seit Urzeiten bestehenden Story, dem Universum, den Charakteren, die da drin auftauchen und das machte das so lebendig. Ich bin in jeden Star Wars Film reingegangen, war auch einigermaßen immer überzeugt, war eine gute Unterhaltung, aber ich war nicht so richtig geflasht. Genau dasselbe habe ich eigentlich auch von Solo erwartet, muss aber für meine Begriffe, und das ist wieder nur meine Perspektive, sagen, dass mir der Film wirklich gefallen hat. Gerade dieser Rücksprung in diese Anfangszeit von Solo rechtfertigte natürlich auch, dass die Displays für mein Denken zumindest auch in dieser Zeit stattgefunden haben, also in der Zeit, wo ich auch noch Jugendlicher war. Da passte das in mein Universum irgendwie wieder so zusammen. Ich fand auch, dass die Charaktere gut dargestellt waren, dass Solo gut dargestellt war und die Story an sich fand ich auch sehr lebhaft und sehr cool. Also für alle Leute, die ihn noch nicht geschaut haben, weil sie sich wieder mal auf die Urteile von anderen verlassen haben, geht da rein und guckt es euch an. Ich fand ihn zumindest toll. Hört einfach mal vielleicht ein paar Podcasts von mir, dann kriegt ihr vielleicht ein bisschen was von meiner Denke mit und dann kriegt ihr vielleicht im Laufe der Zeit auch so ein Gespür dafür, ob die Sachen, die ich hier empfehle, auch in eurem Interesse sind oder nicht. Dann muss ich natürlich noch den 25. Mai hervorheben. Das war auch in den letzten 14 Tagen drin und ihr wisst, wenn ich 25. Mai sage, spreche ich von der DSGVO, also der neuen Datenschutzgrundverordnung. Ich habe da im letzten Podcast schon ein bisschen was aus meiner Perspektive dazu gesagt, wie ich damit umgehe, auch menschlich damit umgehe, welche Perspektiven ich da mit einfließen lasse bei der Umsetzung, und zwar nicht bei der hundertprozentigen Umsetzung, sondern bei der nach außen gekehrten Umsetzung. Hört da einfach mal rein, wenn ihr da mehr zu wissen wollt. Für mich ist aber ganz wichtig, dass das Thema jetzt nicht abgeschlossen ist. Viele sagen, okay, die Welt dreht sich weiter nach dem 25. Mai und huch sind sehr erschrocken. Es scheint auch noch nicht so eine riesengroße Abmahnwelle da draußen zu geben. Ich glaube, dass die Anwälte auch ein bisschen unsicher sind, ob sie die anstoßen, weil natürlich, habe ich mir sagen lassen, auch auf der Abmahnanwaltsseite ein Kostenrisiko bei außergerichtlicher Einigung besteht. Ich glaube da wollen sich auch noch so ein paar Leute risikofrei halten. Deswegen glaube ich daran, dass dieser Hype erst mal auch vielleicht noch nicht kommen wird bis die ersten Rechtsprechungen dazu auch und Auslegungen so entstanden sind. Aber viel wichtiger ist für mich, dass die DSGVO bei mir persönlich zumindest was ausgelöst hat, was wichtig ist und wo die DSGVO natürlich auch ihre Berechtigung eigentlich drin hat. Nämlich den Denkprozess anzustoßen, wo liegen denn verdammt nochmal deine Daten wirklich? Wer bekommt die Daten von dir, in erster Linie von dir, aber auch von den Kunden wirklich und wie sicher ist denn der Umgang mit diesen ganzen Daten? Ich habe mich gerade bei der inneren Betrachtung mit den großen Playern, die wir in der Datenhaltung haben, natürlich darüber sicher gemacht, dass ich Datenverarbeitungsverträge mit den Anbietern geschlossen habe. Aber mal Hand aufs Herz, wer sich diese Verträge durchliest und ich nehme jetzt mal einfach das Beispiel DomainFactory, weil wir viele unserer unserer Seiten auf DomainFactory haben. Wenn ich mir den Vertrag, den DomainFactory vorgegeben hat, durchlese, dann steht da explizit drin, dass die keine Sicherheit oder keine hundertprozentige Sicherheit für die Daten, die ich ihnen anvertraue, übernehmen können. Das ist natürlich eine Sache, wo ich denke, poah, ja, okay, jetzt machst du eine Datenschutzverarbeitung mit deinem größten Hoster oder mit deinem größten Dienstanbieter und der schreibt in seine Datenschutzvereinbarung, die er für sich bindend macht, rein, dass er nicht für die Sicherheit der persönlichen Daten haften kann. Für was habe ich denn diese Datenschutzvereinbarung, wenn er sich selbst schadensfrei hält und ich meinen Kunden aber gegenüber oder meinen eigenen Daten gegenüber eine hundertprozentige Sicherheit oder zumindest das Höchstmaß an Sicherheit garantieren will und muss nach der Datenschutzgrundverordnung? Das zumindest, da sehe ich das Ziel drin. Ich glaube, dass das ziemlich schwierig ist da einen Mittelweg zu finden. Jetzt ist die Alternative, die viele als Denkmodell haben oder wo sie auch zu ihren Anwälten gegangen sind natürlich, ich baue meinen eigenen Datenverarbeitungsvertrag und schicke den dann DomainFactory und sage, hier, nehme den mal an, weil das ist mein Vertrag und ich würde ganz gerne mit dir zusammenarbeiten. Ich glaube, die Antwort oder die Reaktion auf diese Mail, die denn da kommen wird, die ist relativ klar. Kein Mensch von den großen Hostern und den großen Anbietern, die nicht auf dich angewiesen sind, sondern wo du angewiesen bist auf die, wird das annehmen, sondern sie werden dir einfach ihre Datenschutzbedingungen oder ihre Verarbeitungsverträge einfach aufoktroyieren. Ich glaube, wir sind ganz am Anfang in der Umsetzung und sich dem Thema einfach anzunehmen peu à peu, führt dazu, dass Workflows bekannter sind, dass diese Datenschutzvereinbarungen vielleicht differenzierter ausgearbeitet werden. Da sind wir auf einem Weg, der grundsätzlich richtig ist. Da nehme ich jetzt mal die ganze Cookie-Geschichte völlig raus. Was da abläuft, ist eher abstrus, weil nach meinem Wissen die Cookie-Richtlinie abseits von der Datenschutzgrundverordnung läuft. Könnt ihr mich aber gerne in den Kommentaren mal eines anderen belehren. Was ich gehört habe, läuft das konträr und ist noch nicht entschieden nach europäischem Recht. Das heißt da jetzt wilden Unfug zu treiben auf den Seiten, da bin ich noch nicht so richtig überzeugt von, ob das sinnvoll ist. Ich glaube, da schmeißen viele alles in einen Topf.

Dann will ich nochmal als vierten Punkt berichten von meiner Erfahrung. Ich war in der letzten Woche in München beim Forward Festival. Das ist ein Kreativ-Festival, wo ich mir mal ein bisschen andere Eindrücke im Konferenz-Zirkus holen wollte. Da will ich meine Eindrücke mit euch mal so teilen. Da waren so gefühlt 300, 350 Leute. Jetzt frag ich mich natürlich, überall, weil es modern ist, wird so der Begriff Festival raufgeschrieben. Aber mit dem Begriff Festival verbinde ich eine gewisse Größe und die fängt eigentlich so bei 800 bis 1000 Leuten im Minimum an, würde ich mal sagen, um so einen Festival-Charakter überhaupt erzeugen zu können. Vorher würde ich es einfach ein ganz normales Konferenztreffen nennen oder eine Konferenz oder Workshops nennen. Festival hat eine gewisse Erwartungshaltung und weil ich mit diesem Begriff Festival eine gewisse Erwartungshaltung verbinde, war ich auch eigentlich ein bisschen enttäuscht, was die Größe der Veranstaltung anbelangt. Aber ich gehe da relativ offen mit um, aber ich erwische mich auch immer dabei, dass ich dann erstmal so enttäuscht bin und mich selbst dazu hinreißen muss oder zwingen muss mit einer anderen Perspektive auf dieses Event zu blicken. Die andere Alternative oder die andere Perspektive war natürlich einen ganz anderen Marketingbereich präsentiert da präsentiert zu bekommen und das war der Bereich der Kreativen, der Designer, der Entwickler, alle Leute, die irgendwie was Visuelles erschaffen. Da waren Leute da, die darüber berichtet haben. Adobe war da, hat Workshops gehabt. Also da waren schon relativ interessante Bereiche mit bei. War aber leider auch eine eine Event-Größe, wo die Finanzierung anscheinend sehr stark über das Sponsoring gelaufen ist. Das heißt alle im Sponsoring genannten Geldgeber oder Berater, die Leistungsgeber waren genannt und waren aber auch treibender Teil der Timeline. Das ist natürlich ein bisschen schwierig, weil es natürlich oft so ist, dass die Unternehmen, die dann da sponsern, nicht intelligent pitchen können für ihr Produkt. Das heißt eine Session machen können und indirekt eigentlich auf ihre Leistungsfähigkeit hinweisen können. Das ist ein Problem und das führt auch da dazu, dass zwei der Sessions, die von Sponsoren gemacht wurden, sehr wir-lastig waren. Das war ein bisschen schade, aber es zeigt mir auch wieder als Lehrer auch als Besucher, so darfst du es nie machen. Gehe nie auf ein Event, wo du auch Sponsor vielleicht bist und mache es so unintelligent, sondern probiere die Leute intelligent, aber trotzdem noch mit Themen zu überzeugen, die allgemeingültig sind. Das war eigentlich ganz cool. Die Vorträge an sich waren jetzt vom Level her vielleicht nicht so high-performance-mäßig, aber sie waren bei den Leuten, die mich geflasht haben, zumindest mega intensiv. Da hatten wir zum Beispiel eine Session, wo zwei Agenturgründerinnen aus Berlin gezeigt haben, wie sie die ersten vier Jahre von der Gründung bis zu dem ersten großen Auftrag von der Schuhfirma Asics, wie die abgelaufen sind, wie man sich mit viel Risiko eine Bürofläche in Berlin gemietet hat ohne Kohle zu haben, die eigentlich so visuell aufzurüsten, sondern das war im Inneren eigentlich ein Betonrohling und da haben die dann angefangen ein Gartenhäuschen rein zu stellen irgendwie wie ihr es vom Baumarkt kennt und haben dann in dem Space einen eigenen Space noch gebaut, was sie ihr Raumschiff nennen. Da kann ich mal Bilder in die Shownotes packen, wo eigentlich das Büro entstanden ist. Daraus ist ein super cooles Branding entstanden. Einfach mit dem Umstand sich nicht mehr leisten zu können, ist so eine Form der Authentizität entstanden mit dem Produkt dieses Ufos, was sehr cool auf die Firmenreputation einzahlt. Dazu kommt natürlich noch, dass die beiden Speakerinnen sehr leidenschaftlich und in einer anderen Form vorgetragen haben. Das ist das, was ich mir mal auch von Mädels im Online-Marketing wünschen würde, dass sich einfach zwei Mädels finden, die auch gegründet haben oder die sehr souverän in einer Firma unterwegs sind, die einfach was präsentieren von dem, wie die Entstehungsgeschichte war oder wie sie sich verhalten, einfach ein bisschen selbstbewusster damit umzugehen. Das andere lasse ich jetzt mal weg, sonst reiße ich das Provokante hier wieder auf, warum ich denke, dass nur eine bestimmte Art von Frauen auf der Bühne stehen und was die dann auch mit sich bringen, egal wie.

Das war mein Erfahrungsbericht. Wenn ihr irgendwelche Fragen habt zu den Themen, die ich gerade besprochen habe, dann meldet euch einfach bei mir per Personal Chat oder schreibt in die Kommentarfunktion hier unten rein. Wir springen dann erst mal in die Blogthemen.

Ich habe 4 Hauptthemen für euch mitgebracht, die ich mal mit euch besprechen will, die ich gefunden habe in der Blogosphäre. Ein Thema, wo ich nur eine Empfehlung aussprechen will, weil ich da sehr dankbar drüber bin, dass jemand einen Podcast gestartet hat, den ich persönlich sehr interessant finde und wo jemand mal wirklich die Hosen runterlässt. Das ist sehr anerkennenswert und deswegen möchte ich das hier auch mal weiterempfehlen. Fangen wir aber mit dem ersten Tipp an. Ich habe auf MOZ einen Post mit einem Video gefunden, der 4 Tipps für Agenturen beschreibt, wie man sich selbst schmackhaft machen kann für den Kunden und das ist im Rahmen von dem Whiteboard Friday gelaufen, der nicht mehr von Rand Fishkin gemacht wird, sondern jetzt von Teilen von Mitarbeitern in MOZ. Da ist jemand, den ich jetzt namentlich gar nicht kenne. Guckt es euch selbst mal an. Der es aber sehr gut macht, der aber für MOZ 4 Tipps gegeben hat, wie Agenturen ihre Kunden überzeugen können. Ich will nur einen Tipp rausnehmen von den vier, ihr könnt euch das Video selbst angucken, wenn euch von Agenturseite das vielleicht mal interessiert zu erfahren, was MOZ darüber denkt. Ich will einen Punkt rausnehmen und das ist: Sage deinen Kunden, dass du für sie Geld sparen kannst. Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt und das könnte man noch weiterdrehen, indem man sagen kann, sage deinen Kunden, dass du mit bestimmten Sachen, die du für ihn machst, Geld verdienen kannst. Aber diese beiden Punkte sind glaube ich extrem wichtig und die sollte man auch immer in seiner eigenen Angebotspolitik immer miteinfließen lassen. Das ist natürlich die radikale Form von dem, wie man es machen kann, nämlich die Hauptvorteile auf Kundenseite projizieren. Aber da gibt es natürlich sehr viele kleine Schritte. Wichtig ist glaube ich diesen Step zu machen, nicht zu sagen als Anbieter, wir wir wir, wir können das, wir können das, wir können das, sondern was bewirkt das, was wir können auf deiner Seite oder auf der Kundenseite in Sachen Rentabilität oder Kostenersparnis? Das kann zum Beispiel sein, dass mit den Rankings, die man organisch erzeugen kann für den SEO-Bereich, dass man da AdWords-Budget einfach einsparen kann. Wenn man einfach hochrechnet, was eine Position 1 auf eine Frist vielleicht von 1 Jahr an Traffic erzeugen kann und wenn man einen hohen CPC auf dem Keyword hat, dann kann man ziemlich schnell über den Traffic und über den CPC hochrechnen, wie hoch das Spending in AdWords ungefähr sein müsste, um diesen Traffic zu erzeugen. Das sind genau die Hebel, womit Agenturen zurzeit, die SEO-lastig arbeiten, ihre Kundenstämme erhöhen, weil sie Leute aus dem SEA-Bereich von AdWords wieder wegziehen, weil viele hochumkämpfte Bereiche eine extreme Sättigung haben und die händeringend nach Alternativen lechzen und die sind im Organischen da. Wenn ich die Position 1 einmal habe, den Traffic darüber habe, einen prognostizierten CPC habe, dann ist eigentlich auch die Prognose für die Zukunft so, dass der Markt nicht unumkämpfter sein wird, sondern der CPC eher weiter mit der Konkurrenzlage zumindest bei steigender Wirtschaftsleistung auch steigen wird. Das heißt eigentlich wird es immer rentabler ein entsprechendes organisches Ergebnis dazu zu haben. Man hat immer noch den Vorteil, dass sich das organische Ranking zumindest, wenn ich mich jetzt so mit Evergreen-Content platzieren kann, dass das eine dauerhafte Wirkung hat und nicht so diesen Effekt hat, zahle oder du stirbst wie es in AdWords oder in SEA der Fall ist. Deswegen ist das ein Riesenhebel und deswegen stimmt dieser Part auch in diesem Video extrem. Aber wie gesagt, guckt euch das Video nochmal in Gänze an. Ich glaube, das kann sehr hilfreich sein. Dann gab es eine neue Folge der Live-Session von Webmasters on the Roof mit Marcus Tandler. Da durfte ich inspiriert durch den Ralf Schwöbel ein paar Fragen an den Mediadonis beisteuern, die so, wo er mir gesagt hat, ich soll ein bisschen intensiver fragen und ein bisschen vielleicht tiefer bohren. Da habe ich mir gedacht, okay, ich stelle mal dem Marcus die Frage, wie viel Kosten, Personalkosten oder wie hoch einfach der Kostenaufwand war, um das Wiki, was sie sehr erfolgreich betreiben, zu erstellen. Weil ich glaube, nicht weil ich irgendwie jetzt gucken will, wie wertvoll das war oder hinterfragen zu wollen, was die da gemacht haben. Darum geht es mir gar nicht, weil den Wert erfasse ich schon persönlich selber sehr gut, auch wenn ich die Zahl der Produktion jetzt nur abschätzen kann und einfach mal einen Wert von ihm hören wollte. Die Frage war dann schon sehr reell. Aber mir ist nur wichtig festzustellen, dass er mal einen Begriff sagt, der hoffentlich relativ hoch ist und er war mit glaube ich, wenn ich es richtig verstanden habe, die Qualität von dem Video war nicht so gut, wenn ich es richtig verstanden habe, war der Wert für das Wiki so ungefähr bei 750.000 beziffert, was ich schon sehr hoch finde, muss ich sagen. Aber lassen wir mal die Zahl stehen. Selbst, wenn ich jetzt 100.000 dagegenstellen würde, der Kunde, der zurzeit zu einer Agentur geht und 100.000 Euro in die Hand nimmt, um ein Wiki aufzubauen meinetwegen, ein Lexikon aufzubauen in einer gewissen Qualität, der muss erst noch gefunden werden, glaube ich. Ich glaube, davon gibt es ganz wenige, obwohl eigentlich das genau die Möglichkeit ist, die da draußen am Start ist. Wenn du also jetzt sagen wir mal 500.000 Euro in die Hand nehmen würdest und jetzt ein sehr gutes Wiki aufbauen würdest für deinen Themenbereich, wenn die Suchvoluminas, die du du da drin hast, es ermöglichen, dann solltest du das auch machen dieses Ding da aufzusetzen und dich damit zum Ranking-Platzhirsch in deinem Bereich zu machen. Da zeigen es alle Beispiele da draußen von allen großen Plattformen, die auch explodiert sind bis zu einer Sichtbarkeitsentwicklung nach Sistrix auf knapp unter 100, dass sie genau diese Ansätze über den Content gewählt haben. Das heißt entweder ein Wiki gewählt haben oder bestimmte Verzeichnisstrukturen gewählt haben oder ein Magazin aufgebaut haben. Es geht immer über diese Hyper-Verzeichnisse, die dann qualitativ so hochwertig sind, dass sie auch wie der Hanns Kronenberg beschrieben hat, habe ich in der letzten Folge auch ein Statement zu gesagt, dass sie zu diesen High-Quality-Verzeichnissen werden und der High-Quality-Content einfach so wie ein Quality Score funktioniert. Das heißt, wenn du in ein Verzeichnis was reingibst, was schon sehr hoch bewertet ist von Google, dann sind Artikel, die da drin sind auch immer noch als höherwertig eingestuft. Das folgt so sehr stark dieser Quality-Score-Logik. Ich glaube auch, das werden wir auch im Hauptthema nochmal sehen, dass Google sich immer mehr an diesen SEA-Quality-Scores orientiert auch für die organische Suche. Da sehe ich sehr viele Parallelen, die auch in sich logisch sind, weil sie über AdWords für Google auch schon verifiziert worden sind.  Also da war die Antwort, wenn ich es richtig verstanden habe, 750.000 für die Erstellung des Wikis. Wenn man alle Personalkosten und Designkosten und Bildkosten etc. Grafikerstellungskosten da miteinberechnet und auch den Wert von den Videos, die Marcus da selber eingestellt hat. Die haben natürlich nicht nur den Zeitwert von dem, was er da an Zeit geopfert hat, sondern die haben natürlich auch einen Traffic-Wert, der über die Zeit dann auch entsteht. Wenn man das hochrechnet, mag man auf 750.000 Euro kommen. Es ist zumindest eine sehr sehr große Investition nötig, um das zu erreichen. Wenn du in dem Bereich aktiv bist, dann stell dir mal die Frage, wärst du selbst bereit diese Investition zu tätigen, um diese Sichtbarkeit zu erzeugen? Ich glaube, da gibt’s halt sehr wenig Verständnis da draußen dafür und nur deswegen habe ich dem Marcus diesen Wert abgenötigt. Ich hatte dann auch noch eine Frage gestellt, ob der Sichtbarkeitsverlust von dem Wiki vielleicht was mit der mit der Teilnahme von John Mueller an seiner Keynote auf der SEOkomm zusammenhängen könnte, weil es gerade danach eine Halbierung der Sichtbarkeit gab, nachdem er da mit ein paar Zahlen um sich geschmissen hat. Das fand ich schon doch irgendwie beeindruckend. Marcus glaube ich selbst hat gesagt, dass er nicht daran glaubt, dass sowas manuell noch von ihm gesteuert werden könnte oder das in einem Interesse von einem John Mueller liegt. Ich glaube schon, dass wenn offensichtliche Fehlentwicklungen einer Penetration einer bestimmten Richtung betrachtet werden von Leuten bei Google und es da zu einer überstarken Bewertung kommt, dass dann manuell zumindest so eingegriffen wird, dass der Algorithmus daraus auch lernen kann und es zu einer gewissen Reaktion kommen kann. Für mich würde es durchaus Sinn ergeben, auch wenn Marcus jetzt was anderes gesagt hat. Ich glaub ihm, weil ich glaube nicht, dass er einfach offensiv da mit einer Lüge umgehen würde. Aber ich glaube, dass es die andere Möglichkeit auch noch geben könnte.

Die dritte Sache, die ich gefunden habe, war auch ebenfalls einen Post auf Ryte, also heute sehr stark Tandler-lastig unterwegs hier und Ryte-lastig. Die machen auch einen guten Job im Content-Marketing und die haben einen Artikel geschrieben, wo sie 5 Fallen für SEO geschrieben haben. Da will ich mir nur eine Falle rausnehmen, nämlich die Unterschiedlichkeit von den Ergebnissen von Google. Das hat sehr stark damit zu tun, was ich in den letzten Ausgaben schon gesagt habe, nämlich die Suchintension von Leuten auf Google und die Ergebnisse, die Google dazu ausliefert, das ist die aktuelle State of the Art Zukunft von SEO. Das heißt ich muss schon erfassen können, wie ist der Großteil der Suchanfragen bei Google und wie liefert Google entsprechende Intensionen aus. Wir haben in der letzten Folge schon eine Schwerpunkt-Folge gemacht, das heißt es gibt die großen beiden Intensionsrichtungen, nämlich einmal transaktional, ich will was kaufen, oder informationell, ich will mich erst mal informieren. Das sind zwei Teile, die aus der Customer Journey in unterschiedlichen Bereichen unterwegs sind. Es ist aber ganz wichtig zu gucken, wenn ich einen Such-Term habe, den ich optimieren will, ob Google denn da vornehmlich transaktionale oder informationelle Ergebnisse ausgibt. Da gibt es Bereiche, die sind sehr stark transaktional dominiert. Da sind aber auch sehr viel Bereiche, die sind informationsorientiert oder preisfindungsorientiert gedacht. Diese Unterschiedlichkeit in den Ergebnissen, die muss man auf dem Schirm haben und bei Ryte haben sie es halt in einem Screenshot, den ihr da findet, es so gemacht, dass sie einfach die Top 10 Ergebnisse auf ein bestimmtes Keyword sich angeguckt haben und mit einem Grafikzusatz, das könnt ihr auch handschriftlich machen, indem ihr euch die SERPS ausdruckt und das daneben schreibt. Einfach sich mal durch Angucken und Aufschreiben bewusst macht, wie ist die Suchintension oder die Ergebnisauslieferung? Wie wird die Suchintension von den Leuten da hauptsächlich sein? Dann die Überlegung zu machen, welche Inhalte könnte ich denn bauen, um diesen Suchintensionen auch gerecht zu werden? Wenn da also ein hoher Anteil oder eine Mischform 50:50 von transaktionalen und informationellen Ergebnissen da ist, dann sollte ich mir darüber Gedanken machen, wenn ich ein Online-Shop bin, ob ich denn auch informationsorientierte Ergebnisse überhaupt liefern kann, um in dem Bereich auch Ranking-fähig zu sein, gerade wenn Google mal die SERPs einfach durchmischt, weil der User Intent durch bestimmte aktuelle Ereignisse sich einfach verändert. Also guckt euch mal diesen Bereich an. Wenn ihr das nicht ganz verstanden habt, was ich da jetzt erzählt habe, dann fragt mich einfach nochmal, erkläre ich euch ganz gerne nochmal. Dann bin ich ein Fan von dem Online-Magazin Impulse, gibt’s auch als Offline-Magazin, glaube ich. Ich lese aber nur die Online-Version davon, bin aber der Meinung, dass es offline das auch gibt. Zumindest habe ich immer dieses Cover irgendwie vor Augen. Da habe ich einen Post gesehen, der gerade für alle selbstständigen Unternehmer unter euch da draußen sehr wichtig ist und was auch in meinen Consulting-Gesprächen, die ich habe, auch immer wieder so ein tragendes Thema ist, wenn es nicht nur um den Bereich SEO geht, sondern auch um den Bereich Unternehmensentwicklung geht. Da ist hier die Überschrift: Kein Selbstständiger ist unabkömmlich. Das ist so ein Denkprozess, glaube ich, wenn ihr aus dem Bereich Unternehmertum, Selbstständige kommt, dann macht euch einfach mal Gedanken da drüber, es gibt diesen Spruch, irgendwann arbeitet Unternehmer nicht mehr im Unternehmen, sondern am Unternehmen und dieser Wechsel ist so enorm wichtig, wenn ihr eine gewisse Größe erreicht habt, das kann man gar nicht oft genug betrachten. Wenn ihr eine Agentur habt meinetwegen oder ein Unternehmen habt und ihr seid 10 oder 20 Leute und ihr ackert noch jeden Tag immer operativ wie einer eurer Mitarbeiter und fahrt natürlich, weil ihr die Firma nach vorne bringen wollt, immer wieder Höchst-Level in dem Bereich operativer Arbeit, dann fragt euch bitte, ob ihr in dem Hamsterrad nicht völlig falsch seid. Der Wechsel ist, ich wechsele vom, ich arbeite im Unternehmen, zu dem Teil, ich arbeite am Unternehmen. Wenn du operativ für die Kunden arbeitest mit Höchstlast, arbeitest du wie ein Angestellter im Unternehmen. Das muss dir bewusst sein. Du musst es schaffen und das ist kein Ding, was von heute auf morgen geht, aber dir muss im Kopf bewusst sein, dass du am Unternehmen schrauben musst. Das heißt du muss aus der operativen Arbeit raus, das musst du anderen Leuten anvertrauen. Vertrauen ist da sehr wichtig, du musst dich auf Leute verlassen können, du musst darauf hoffen können auf deine eigene Schulungsfähigkeit, dass die Leute so arbeiten wie du auch arbeiten würdest, zumindest zum großen Teil. Und dann ziehe dich raus und kümmere dich um Sachen, Themengebiete, die die Unternehmensentwicklung anbelangt. Da sind wir auch bei SEO-Agenturen ziemlich schnell raus aus dem Thema SEO, sondern da geht es um ganz andere Themen wie Mitarbeiterführung, wie Budgetierung, wie überhaupt Verteilung von Verantwortlichkeiten. Wie baue ich Strukturen auf? Wie baue ich Workflows auf? Wie gehe ich mit Steuerrecht um? Wie behalte ich meine Personalkosten im Griff? Etc. pp. gibt es tausend Baustellen, die du beackern musst, um dein Unternehmen weiter nach vorne zu bringen und da darfst du nicht in dem Unternehmen unabkömmlich sein. Unabkömmlich meint halt, dass wenn du in den Urlaub fährst und alles bricht um dich rum zusammen, dann hast du, wenn du zumindest Geschäftsführer oder geschäftsführender Gesellschafter bist, ordentlich was falsch gemacht, es sei denn du bist noch im ersten Jahr deiner Gründung. Dann lasse ich das alles durchgehen, vielleicht noch im zweiten Jahr, aber ab dem dritten Jahr musst du das in den Griff bekommen haben, sonst bist du völlig auf dem Holzweg unterwegs. Dann hole dir Unterstützung, um dich da raus zu holen, wenn du das selber nicht hinkriegst, weil du jetzt vielleicht nicht das verstanden hast, was ich damit ausdrücken will. Der Switch ist nicht so einfach, aber wenn du denkst, hm, vielleicht meint er genau mich, dann hole dir irgendjemand bitte bitte bitte an deine Seite, der dich aus diesem Hamsterrad rauszieht, weil das so megamäßig schwer ist. Den entsprechenden Artikel habe ich nochmal verlinkt, da stehen auch noch ein paar andere Punkte dazu drin.

Punkt Nummer 5 aus der Blogosphäre ist eine Podcast-Empfehlung für den guten Markus Hövener. Der ist schon mit einem anderen Podcast am Start, wo er über seine Agentur, SEO-Themen und Content-Marketing verhacktstückt. Ein sehr schöner Podcast, kann ich nur empfehlen. Nicht weil er inhaltlich jetzt so, also für Anfänger doch sehr cool ist, aber was ich super empfehlen kann, deswegen sind die Themen eigentlich egal, die Markus macht, ist seine sehr neutrale und sachliche Art an bestimmte Themen ranzugehen. Eine Sache, eine Eigenschaft, die mir völlig fremd ist, muss ich sagen, die aber er super drauf hat. Also Sachen sehr sachlich und ruhig auf den Punkt zu bringen, da bin ich wirklich, zehre ich auch jedes Mal wieder davon, weil ich denke, da muss ich mir auch ein Scheibchen abschneiden, ohne meinen eigenen Charakter dabei zu verlieren. Man darf sich natürlich immer nicht völlig assimilieren, aber bestimmte Teile von dem, was andere eben auch gut machen, kann man schon durchaus mal adaptieren. Das macht durchaus Sinn. Aber ich will nicht auf diesen Podcast hinweisen, sondern er hat ein Agentur-Tagebuch-Podcast ins Leben gerufen, wo er genau Themen aus seinem persönlichen Agenturalltag auf die Straße bringt oder auf den Podcast bringen will, auf eure Ohren bringen will. Die erste Ausgabe war da schon sehr gut, hört da einfach mal rein. Das sind wirklich Interna-Themen aus dem Agenturleben. Das wird euch jetzt Inhouser vielleicht nicht so sehr interessieren, aber wenn ihr selbst selbstständig seid oder ein Unternehmen habt, dann ist es schon sehr wichtig oder eine Agentur habt, zu hören, was andere für Probleme haben. Er geht da sehr offen damit um und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Obwohl ich ihn gut kenne, sind da ein paar Teilbereiche, die auch für mich noch interessant sind. Ich bin glaube ich auch jemand, der relativ offen damit umgeht, mit den Sachen, die auch hier in der Agentur passieren. Ich bin natürlich immer sehr dankbar darüber oder dafür, dass andere Leute damit auch offen umgehen. Deswegen empfehle ich euch diesen Podcast einfach mal und der ist in den Shownotes auch nochmal verlinkt.

HAUPTHEMEN

Kommen wir zum Hauptthema. Das Hauptthema, hatte ich schon angerissen, dreht sich um den Bereich SEO-Triangle. Was meint diese SEO-Triangle? Das ist eigentlich so das Basisgerüst der Suchmaschinenoptimierung bestehend aus Title, Description und H1-Überschrift. Nach allem, was da draußen passiert ist in Richtung Panda, Pinguin etc. pp., jedes Update, was irgendwie gelaufen ist, was übriggeblieben ist, ist eigentlich die Optimierung des Contents natürlich, aber was auch übriggeblieben ist, ist die Optimierung einfach von diesem SEO-Triangle. Das ist einfach übriggeblieben, weil es eine gewisse Sinnhaftigkeit hat sich auf die Optimierung von diesen 3 Teilen in der Basis zumindest zu fokussieren in einer bestimmten Phase eures Projektes. Ich habe auch eine Menge mit Anfängern zu tun und ich weiß auch, dass hier oftmals auch Anfänger zuhören, die mir dann oft die Frage stellen, hey Marco, super, was du da erzählst, aber ich lese da draußen so viel Zeug, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit meinem Projekt? Das SEO-Triangle ist da eine echt schöne und gute Lösung, um sich einfach mal zu fokussieren und operativ wirklich was auf die Straße zu bringen. Ist damit eher ein Einstiegspunkt für SEOs, aber man soll es nicht für möglich halten, auch sehr erfahrene SEOs kümmern sich um diese SEO-Triangle oftmals sehr stiefmütterlich. Das liegt sehr oft daran, dass es aktuell so eine Tendenz gibt, dass sehr viele hochrangige SEOs oder andere Marketer, die in dem Bereich SEO unterwegs sind auch, sich kritisch zu dem Bereich Title-Optimierung, Description-Optimierung und H1-Optimierung äußern und sagen, ach, das kann jetzt nicht alles die SEO-Arbeit sein. Das ist irgendwie das Geld nicht wert. Das sehe irgendwie ein bisschen anders, weil es so ist, dass das die Grundhausaufgaben von SEO sind. Wenn die auf einer bestimmten Seite nicht gemacht worden sind, dann hat das natürlich einen Wert für die Dienstleistung, die da angeboten wird, wenn eine Agentur sowas umsetzt und vor allen Dingen noch strategieorientiert umsetzt. Weil es beinhaltet natürlich immer eine entsprechende Keyword-Recherche. Den Moment der Strategie, wo ich bestimmte Seiten nach einem bestimmten Keyword ausrichte und mir auch Gedanken darüber mache, wie ich meine Zielgruppe ansprechen will. Also da ist eine Menge strategischer Ansatz auch dabei bevor ich mich mit diesem SEO-Triangle operativ beschäftigen kann. Das will ich aber eigentlich hier nicht so sehr thematisieren, sondern will eigentlich mal auf dieses Triangle eingehen und dir eben auch erklären, was du nach meinem Dafürhalten machen kannst, um das zu optimieren und da ziemlich schnell auch zu Erfolgen oder zumindest zu Reaktionen zu kommen. Wie das Ganze funktioniert, auch in der Praxis, in der Umsetzung, nach unserer Meinung, was da passieren kann, das will ich dir natürlich auch noch sagen. Fangen wir mal an. SEO-Triangle meint die Zusammensetzung von optimiertem Title, optimierter Description und optimierter H1-Überschrift. Wir fangen mal einfach mit dem Title an. Der Title ist so das allererste, was eigentlich so die Seite beschreibt und nicht nur die Seite beschreibt für die Suchmaschine, die natürlich immer superschnell erfassen will, um was geht es hier auf der Seite. Dafür ist der Title natürlich super geeignet, aber er ist auch für die User super geeignet, weil er eigentlich die Seite beschreibt. Nun kann man geteilter Meinung darüber sein, ob die Wertigkeit, wenn ich in dem Browser, den ihr benutzt, zum Beispiel in dem Reiter jetzt den Title oben als Reiter-Beschreibung habe, ob das für den User so werthaltig ist, guckt der denn überhaupt da drauf? Ich würde jetzt mal behaupten, in dem Moment guckt er jetzt noch nicht so da drauf, gerade weil die meisten Leute mit sehr vielen offenen Tabs arbeiten und dann der Title natürlich sehr schnell ins Nirvana verschwindet. Aber ihr solltet immer bedenken, dass diese Title-Auszeichnung natürlich schon seit urigen Zeiten da es und es eine Dokumentenauszeichnung ist für den Inhalt des Dokuments. Was sich auch in vielen anderen Formen natürlich im Online-Marketing niederschlägt. Weil du zum Beispiel, wenn du im Browser Sprungmarken setzt, dieser Title benutzt wird, um deine Sprungmarke zu titulieren. Das ist zum Beispiel ein Bereich, wo es sehr wichtig sein kann da nochmal dran zu denken, dass das in bestimmten anderen Bereichen auch immer wieder übernommen wird. Gucken wir in den Bereich Social Sharing, meinetwegen Open Graph Geschichten, da wird, wenn du es nicht bespielt hast, auch der Title der Seite genommen, der als Title für die OG-Auslieferung genommen wird. Es sind viele Sachen, wo andere Drittanbieter direkt von dem Title profitieren. Da ist es wichtig, dass für den User, aber auch für die Suchmaschine, die beiden Sachen spielen natürlich zusammen, schnell erkennbar ist, um was geht es eigentlich in diesem Title? Schnell erkennbar heißt natürlich in erster Instanz, dass überhaupt das Keyword, wo du dir natürlich vorher Gedanken drüber gemacht haben musst, dass das in dem Title vorkommt. Verlass dich nicht oder orientiere dich überhaupt nicht an irgendwelchen Äußerungen, dass Google auch auf Basis des Inhaltes bestimmen kann, welches Fokus-Keyword oder welches Proof-Keyword-Set jetzt diese Seite bespielt. Natürlich kann das Google und will das Google auch erkennen für Seiten, wo das vergessen wurde. Sowas passiert auch, dass die Leute nicht suchmaschinenoptimierungsmäßig orientiert da draußen agieren, sondern die das aus Nichtwissen einfach vergessen, den Title, Description und H1 und dann über den Inhalt natürlich auf den eigentlichen Inhalt und die Proof-Keywords abgeleitet werden muss. Aber das ist natürlich nur eine Krücke für Google. Die Basis muss immer darstellen, dass die wichtigen Seitenelemente bespielt werden und dazu gehört der Title und gehört zumindest die H1 auf Dokumentenebene, die direkt auf das Ranking einzahlen und das sagt Google auch immer. Die Frage ist also, wo packe ich jetzt mein Keyword in den Title rein? Erstmal solltest du wissen, dass dieser Title eine bestimmte Länge hat. Die Länge liegt so bei zirka 70 Zeichen und alles, was über diese 70 Zeichen oder eine gewisse Pixel-Länge angeht, weil jedes Zeichen hat eine gewisse Breite, gehen wir mal von zirka 70 Zeichen aus, alles, was da drüber hinaus ist, kennzeichnet Google in den Ergebnissen mit drei Punkten. Das heißt da wird der Title abgeschnitten und es wird signalisiert, hey, da geht’s noch weiter, aber ich zeige dir das nicht. Mit diesen 70 Zeichen solltest du arbeiten, weil es die optisch visuelle Darstellung in den SERPs ist und damit ausschlaggebend dafür ist, wie die Klickrate zum Beispiel ist für dein Ergebnis, woraus natürlich Google auch ein bisschen Ranking ableitet, weil Ergebnisse, die stark geklickt werden, die scheinen mehr Interesse bei dem User zu erzeugen und das höher zu ranken macht natürlich total Sinn. Also du hast den Title und du hast dein Keyword und die Frage ist jetzt, wo stelle ich dieses Keyword in den Title? Nach alten Urzeiten von SEO war es immer so, dass man das Keyword im Title so früh wie möglich genannt hat, also ideal an der ersten Stelle oder bei Keyword-Kombinationen sollte die Kombination an der ersten Stelle des Titles stehen und dann irgendwie in den Text überleiten oder man hat in mehreren Teilen gearbeitet. Der Title lässt da eine ganze Menge Variationen zu. Das hat sich eigentlich auch konserviert. Ich würde als Empfehlung immer noch ausgeben, dass das Haupt-Keyword oder Keyword-Kombination so weit wie möglich vorne stehen sollte. Aus SEO-Sicht kann man natürlich sich vielleicht streiten, ob der Algorithmus sich da angepasst hat, aber aus User-Sicht und ich glaube dem folgt der Algorithmus natürlich auch immer so ein bisschen macht es durchaus Sinn. Weil wenn ich mein Keyword in den Suchschlitz eingebe und ich habe jetzt das Keyword so präsent wie möglich als erste Wahrnehmung in dem Titel drin, dann hat das auch für den User einen höheren Wert, weil ich diese Übereinstimmung zwischen meinem Keyword, was ich eingegeben habe und dem, was ich den SERPs präsentiert bekomme, am schnellsten finde. Wenn wir Menschen was wollen, dann ist das eine schnelle Zuordnung zu dem Thema. Passt die Anfrage, die ich gestellt habe, zu diesem Snippet? Wenn ich das Keyword halt früher in dem Snippet habe, also in dem Title des Snippets habe, dann habe ich eine frühere Befriedigung des Users vielleicht und eine Zuordnung und damit eine höhere Zufriedenheit und dann habe ich glaube ich meine Hausaufgaben gemacht. Wenn ich das weiter hinten habe, das ist nur eine Verzögerung von ein paar Millisekunden, aber wir wissen alle, wie wichtig diese Millisekunden in der ersten Wahrnehmung sein können. Das heißt meine Empfehlung, platziere es so weit wie möglich vorne und arbeite vorne damit. Gerade Leute, die mit ihrer Brand arbeiten, die sollten ihre Brand immer weiter nach hinten verschieben, vielleicht sogar ganz ans Ende der 70 Zeichen und vorne eher mit Keywords arbeiten, weil die Brand meistens sowieso sehr unique ist und im normalen Marketingverhalten sowieso ausreichend bespielt wird und in Google erkannt wird, dass ihr damit fast nie Schwierigkeiten haben werdet, sondern eher mit der Keyword-Kombination oder mit dem Haupt-Keyword Schwierigkeiten haben werdet. Das ist so der erste Ansatz. Der zweite Ansatz ist natürlich und das istes wieder so in Anlehnung an das, was man als Erkenntnisse aus Google AdWords meinetwegen rausgenommen hat. In Google AdWords sollte man keine Großschrift dauerhaft benutzen. Das ist da verboten, es sei denn du bist eine Marke und die Marke soll in Großschrift dargestellt werden, was du in den meisten Fällen im Einzelnen beantragen musst. Genauso verhält sich das eigentlich von der Logik auch für die Snippets in der organischen Suche. Das heißt wir sind seit Jahren schon davon weggekommen mit Großbuchstaben zu arbeiten, auch wenn die aufmerksamkeitsstärker sind, weil wir mit der Adaptionslogik arbeiten, dass in AdWords das verboten ist und das vielleicht auch negative Signale innerhalb des Algos in der organischen Suche oder dass es dazu führen kann, dass es negative Punkte gibt. Da gibt’s keine Beweislage für, da gibt’s auch keine Sache, wo wir jetzt einen Title geändert haben von Großbuchstaben hin zu normaler Schrift, sondern ich glaube, dass es einfach logisch sein kann, das so zu machen. Gerade bei der Änderung, weil wir keine Veränderung gesehen haben, heißt es auch, dass es eigentlich gleichgültig ist und dann würde ich eher zu der Normalschrift neigen, weil diese Überstrapazierung von Aufmerksamkeit auch dazu führen kann, dass der User sagt, oh, das ist jetzt sehr heftig reißerisch gemacht, hier will einer unbedingt meine Aufmerksamkeit, gerade noch in Verbindung mit den Sachen, die wir noch zur Description sagen werden, dass die eher in der CTR nach unserer Erfahrung großteilig eher runtergegangen sind in der CTR als, dass die CTR gestiegen ist. Und das ist genau das, was wir nicht wollen. Das Gleiche gilt für Sonderzeichen. In der Description wird sehr gerne mit wilden Sonderzeichen gearbeitet. Da kommen wir gleich nochmal zu. Im Title könnte man das natürlich auch machen, Google macht das auch, liefert auch diese Sonderzeichen aus, aber ich glaube auch da, dass das, was in Google AdWords verboten ist, sollte man auch sein lassen in der organischen Suche, weil es schon Gründe dafür gibt eben diese Aufmerksamkeitspenetrierung nicht so sehr übertreiben zu lassen. Ich glaube, das macht einfach Sinn diese Anlehnung von SEA oder von AdWords an die organische Suche, zumindest haben wir keinen Rieseneffekt davon gesehen. Das heißt Sonderzeichen, könnt ihr selbst entscheiden, ich würde sie nicht einsetzen, zumindest nicht so offensiv einsetzen. Was ich auf jeden Fall vermeiden würde und das ist ein echter No-Go, ist die Kombination aus Sonderzeichen mit eurem Keyword. Wo wir wirklich negative Resultate gesehen haben, ist, wenn ihr ein Sonderzeichen an erster Stelle eures Titles benutzt und dann gleich euer Keyword setzt ohne ein Leerzeichen dazwischen. Das ist sehr schlecht. Wenn es noch ein Sonderzeichen ist, was Aufmerksamkeit von euerm Proof-Keyword oder von euerm Haupt-Keyword wegzieht, dann ist es sowieso auch für die Attention sehr schlecht, also für die Aufmerksamkeit an sich. Wenn ihr damit spielen wollt auch an erster Stelle, dann setzt wenigstens ein Leerzeichen also einen Trenner zu eurem Haupt-Keyword und macht nicht einen Guss da draus. Das sieht zwar schön kompakt aus, aber es hat wirklich nach unserer Erfahrung zumindest negative Auswirkungen auf das Ranking. Dann habt ihr im Title natürlich die Möglichkeit das Keyword ein- oder zweimal zu nennen. Ich würde immer dazu tendieren eigentlich es nur einmal zu nennen, das ist so die Hauptempfehlung, aber guckt euch einfach die SERPs an zu dem Keyword, was ihr da bespielen wollt und wenn da ein großer Anteil von Snippets sind, wo der Title zweimal das Keyword enthält, würde ich mich daran orientieren und vielleicht zweimal das Keyword einbauen. Gerade bei Keyword-Domains, wo es jetzt Kombinationen auch sind, passt das sowieso oft, weil einfach die Marke nochmal in Form der Domain genannt wird und dann hast du es ganz schnell zweimal in dem Title drin. Aber orientiert euch da einfach so ein bisschen, auch ein bisschen stärker, an dem, was Google mit eurer Konkurrenz macht. Dann habt ihr erst mal schon einen ziemlich coolen Title. Dann kommen wir mal zur Description, also sozusagen der Nummer 2 in dem Triangle für die Suchmaschinenoptimierung. Nummer 2 heißt jetzt nicht unbedingt die Wertigkeit, sondern das eine logische Reihenfolge einfach, wie das Snippet aufgebaut ist, so will ich einfach durch das Snippet gehen und dann auf die Seite selbst kommen mit der entsprechenden Überschrift. Von der Wertigkeit würde ich sagen, Title auf 1, Überschrift H1 auf 2 und dann die Description auf 3, wenn ihr dieses Triangle für die Suchmaschinenoptimierung beurteilen wolltet oder es mal hören wolltet aus meinem Mund, wie ich eine Beurteilung mache. Gehen wir mal die Description durch. Nach aktuellem Dafürhalten ist die Länge der Description zirka bei 156 Zeichen, in Pixel-Länge kann es ein bisschen kürzer, ein bisschen länger sein, aber an 156 Zeichen kann man sich ganz gut orientieren. Das war vor ein paar Wochen mal anders. Da hat Google mit einer Zeichenanzahl von 320 mal gearbeitet, also 4 Zeilen auch ausgeliefert. Das war aber ein relativ kurzer Test. Alle SEOs, die da angefangen haben, die Description entsprechend anzupassen, die haben sich die ganze Arbeit jetzt umsonst gemacht, zumindest in großen Teilen umsonst gemacht. Die sind jetzt auch wieder angehalten auf 156 Zeichen zurückzurudern. Eine schöne Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Agenturen, aber es zeigt auch, man sollte nicht zu früh auf so eine Veränderung aufspringen, um genau solche Sachen auszuschließen. Guckt euch die Sachen an, beobachtet dann einige Wochen, einige Monate und fangt dann erst an operative Maßnahmen dafür abzuleiten. Natürlich denkt man, okay, wenn man die Snippets jetzt ausrollen kann für bestimmte Sets und man hat eine höhere Aufmerksamkeit und man ist First Mover in dem Bereich, dann kriegt man natürlich mehr Leute vielleicht mehr Traffic auf die Seiten, vielleicht ein höheres Ranking durch bessere CTRs. Ja, da sind zwei Herzen in meiner Brust. Ich würde aber jetzt nach dem Beispiel eher dazu raten, vielleicht ein paar Test-Sets zu bauen und sonst eigentlich in Ruhe zu verweilen, ob die Sache denn Bestand hat oder nicht. Also 156 Zeichen ist zurzeit State of the Art. In meiner Praxis ist es so, dass wir auch hier so weit wie möglich aus alten SEO-Zeiten kommend und auch jetzt in die neue Zeit übernommen das Keyword oder die Keyword-Kombination so weit wie möglich vorne im Title benutzen. Das hat einfach genauso wie im Title den Vorteil, dass der User die Identifikation zu dem Keyword, was er in den Suchschlitz eingibt, sehr weit vorne in dem Snippet hat und hat auch noch den Vorteil, dass Google diese Übereinstimmung zwischen Suchanfrage und Keyword-Findung im Snippet highlightet. Das heißt es gibt schon eine Verbindung dazwischen und alleine dieses Highlight lässt mich irgendwie schon ein bisschen zweifeln, dass es eine Null-Wirkung auf das Ranking hat. Aber sei es so wie Google sagt, es hat vielleicht null direkten Ranking-Einfluss, sondern hat indirekten Ranking-Einfluss, weil ihr natürlich über das Snippet und die frühzeitige Identifikation des Users mit der Suchanfrage zu einer höheren CTR kommen könnt und dann hat es indirekt natürlich wieder einen Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung. In Sachen Großschrift würde ich genauso die Empfehlung aussprechen wie im Title, verzichtet da drauf, probiert catchy zu sein über Sonderzeichen, aber nicht catchy zu sein über Großschrift. Ich glaube, dass da Filter anschlagen könnten. Wir haben auch keinen merklichen Zugewinn an CTR gehabt, wenn wir Großschrift benutzt haben. Also ich würde es eher vermeiden. Würde dann dafür aber eher mit Sonderzeichen arbeiten, das heißt ihr kennt die kleinen Häkchen, ihr kennt die Sterne, ihr kennt das Pluszeichen, Rauten, werden da gerne benutzt, um einfach mehr Fläche in dem Snippet zu erzeugen und damit mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ihr könnt auch Sonnen benutzen, Flugzeuge benutzen. Da gibt es eine ganze Menge in dem Repertoire. Zu guter Letzt sind auch Sonderzeichen möglich, die das Häkchen in einen grünen Kasten zum Beispiel setzen, kennt ihr alles aus den SERPs. Nach meiner Erfahrung muss ich sagen, funktionierte das in den letzten Monaten sehr gut. Wir haben zurzeit ein paar Tendenzen, wo ich das Gefühl habe, dass die CTRs eher abfallen, weil es so eine gewisse Penetrierung in den SERPs gibt, dass jeder so eine andere Penetrierungsform benutzt hat und die User eher empfindlich darauf reagieren, dass du jetzt eine farbliche Herausstellung noch hast. Da sind wir aber erst am Anfang. Ich habe es unter Beobachtung und werde es euch sagen in den nächsten Folgen, ob das jetzt auch zu konkreten Handlungen bei uns geführt hat in Bezug auf farbliche Sonderzeichen. Also da würde ich optimieren. Probiert nicht in Sätzen zu arbeiten, sondern in kurzen Schlagworten oder in kurzen Wortkombinationen zu arbeiten, also meinetwegen preisgünstig, jetzt zum Sonderpreis, jetzt bestellen. Für bestimmte Zielgruppen nicht in einem Satz zu arbeiten, sondern in Verschlagwortung zu arbeiten und diese Verschlagwortung dann durch Sonderzeichen zu trennen. Das ist eigentlich das, was sich so für die Snippet-Optimierung ganz gut bewährt hat und in die CTR zahlen und damit auch indirekt das Ranking ein bisschen nach vorne getrieben hat. Also arbeitet daran. Mehrfachnutzung innerhalb der Description, müsst ihr selbst entscheiden. Beobachtet eure Konkurrenz, ist dieselbe Empfehlung wie beim Title und guckt, ob ihr einfach oder mehrfach das Keyword benutzt. Auf jeden Fall vorne hinstellen, damit die Identifikation zu der Suchanfrage relativ weit vorne da ist.

Der 3. große Bruder oder die 3. große Schwester für das SEO-Triangle ist die H1-Überschrift. Die hat für meine Begriffe nach dem Title noch den größten Wert, weil es in Anlehnung an grundsätzliche Dokumentenstruktur entstanden ist, diese Logik, die in HTML-Strukturen auch entsteht. Da haben wir eine Überschriften-Logik, die von der Hauptüberschrift H1 bis zur H6 runtergeht. Das heißt das spiegelt so die Wertigkeiten innerhalb der Überschriften-Hierarchie einfach wieder. Die H1 ist die, die eigentlich das ganze Thema beschreiben soll. Die H1 ist das, was, wenn ihr einen Aufsatz schreiben würdet, so der Titel des Aufsatzes ist. Danach fängt das Thema an mit den Unterüberschriften und den einzelnen Punkten noch unter den Unterüberschriften. Da das die einmalige Beschreibung dieses Dokuments ist in dem Dokument, solltet ihr die auch nur einmal benutzen. Das heißt State of the Art ist, die H1 einmal im Dokument zu setzen. Benutzt entsprechende Tools, um das auch zu überprüfen, dass ihr nicht zwei H1 zufällig drin habt oder dass bestimmte Plugins in WordPress euch eine H1 ausliefern. Gerade, wenn ihr mit, wir hatten letztes Mal das Beispiel, dass wir ein Enfold gearbeitet haben und da gibt es für eine bestimmte Funktion eine Funktionalitätseinheit und die liefert grundsätzlich eine H1 aus. Wenn du also mehrere Bereiche reinnimmst, weil du jetzt mehrere Aussagen oder mehrere USPs oder Alleinstellungsmerkmale für deine Seite ausliefern willst, dann hast du die plötzlich alle als H1 drin und das macht dann wenig Sinn. Es gibt zwei Beispiele, entweder dass du zweimal irrtümlicher Weise die H1 auf deiner Seite hast als Einzel-H1 oder dass du eine H1 benutzt, wo nicht die Überschrift gehighlightet ist, sondern noch Wortbereiche auch um dein eigentliches Highlight-Feld drumherum. Da achte drauf, hole dir da entsprechende Browser-Erweiterungen oder Tools, um das in den Griff zu bekommen. Dann der Logik folgend, was ich vorhin auch schon gesagt habe, nimm das Keyword so weit wie möglich vorne in die H1-Überschrift mit rein. Da muss es aber nicht auf Position 1 stehen, sondern es sollte nach dem, was für dich logisch möglich ist für die Texterklärung so weit wie möglich vorne stehen. Da würde ich eine kleine Einschränkung machen, aber probiere darauf direkt zu achten, dass du es wirklich weit vorne platzierst, um auch da wieder eine möglichst frühe Identifikation für das Thema zu haben. Ich glaube, das ist auch in dem Bereich wichtig. Einen anderen Bereich, also die Logik von der Erstellung der H1-Überschrift ist ähnlich zu dem, wie ich es auch im Title beschrieben habe. Was in der Unterscheidung aber noch wichtig ist, ist, dass die H1-Überschrift Teil von dem Dokument wird in der Auslieferung, was du dem User auslieferst, und zwar direkt. Den Title siehst du nur in der Browser-Überschrift in dem Browser-Reiter, die Description siehst du eigentlich überhaupt nicht, sondern nur in der SERP-Auslieferung. Die H1 siehst du aber direkt in dem ausgelieferten Dokument. Und da musst du jetzt ein bisschen aufpassen. Menschen neigen in der Überschrift sehr stark dazu sehr umfassend dazu Stellung zu nehmen, was denn in dem Dokument abgebildet wird, was Thema in dem Dokument ist. Das ist ein bisschen tricky. Das hat jetzt nicht mal etwas mit Suchmaschinenoptimierung zu tun, sondern das hat in Zeiten von Optimierung für Mobile einfach damit zu tun, dass die Überschriften, wenn die sehr lang sind, sehr schlecht lesbar sind. Du könntest mit der Schriftgröße noch ein bisschen variieren, um die Lesbarkeit ein bisschen besser zu gewährleisten, aber das führt dann oft dazu, dass die Wertigkeit durch die Größe der Schriftart jetzt irgendwie auch nicht mehr so richtig rauskommt. Das heißt meine Empfehlung wäre auch in Zeiten von Mobile First die H1 so kurz und knapp wie möglich zu halten, aber mit dem Keyword so weit wie möglich vorne. Das wäre meine Empfehlung. Gucke dir in jedem Fall deine H1 nicht nur auf dem Desktop an, sondern gucke sie dir immer auch auf #01:03:53.6# Mobile an. Die meisten, die ich da draußen kenne, liefern ein Exemplar von Seite im Backend aus, was für Desktop und Mobile geeignet sein soll, das heißt da wäre nur eine H1-Überschrift drin. Geschickter Weise, was eigentlich dauerhaft intelligenter ist, aber aufwendiger ist, ist wirklich für jede Auslieferungsform auch einen eigenen Inhalt zu haben. Das heißt bin ich in Mobile unterwegs, liefere ich die Überschrift aus, bin ich in Desktop unterwegs, liefere ich die Überschrift. Das kann man machen, das ist aber natürlich sehr viel aufwendiger. Meine Grundempfehlung würde also lauten, Keyword so weit wie möglich vorne und so kurz und so knapp wie möglich. Das ist genau der Bereich, wo du mit diesen reißerischen Überschriften arbeiten kannst und solltest, weil das dazu überleitet, ob Sachen wahrgenommen werden oder nicht, ob die gelesen werden oder nicht. Ich glaube, das ist so das Wichtigste. Jetzt will ich, nachdem ich dieses Triangle und die Sachen, die ihr beachten sollt, beschrieben habe, noch auf ein paar Sonderfälle eingehen, wo ihr auch drauf achten solltet. Wenn ihr zum Beispiel Optimierungen macht, wo auf bestimmten Dokumenten auch Brand-Suchen in Verbindung mit der Kombination eures angestrebten Keywords da sind, dann probiert zumindest im Blick zu behalten wie sich die Brand-Suche verändert. Meistens ist die Brand-Suche sehr stark und es wird in den Top 1 Platzierungen zu der Brand-Suche keine Veränderungen geben. Aber wenn Seiten ein bisschen schwächer sind, dann könnt ihr mit der Aufdröselung der Brand-Suchen schon auch einen gewissen Schaden anrichten, der nicht exorbitant ist, aber es hat zumindest oftmals eine Auswirkung, dass so ein Top 1 Keyword plötzlich mal auf 3 landet, dann oftmals wieder zurückrudert, aber erstmal gibt’s so eine Neubewertung von diesem SEO-Triangle und das kann dazu führen, dass du selbst in der Brand-Suche erstmal zurückgestuft wirst. Das soll dich nicht daran hindern das Triangle zu bearbeiten, aber achte nur darauf, dass, wenn du Brand-Suchen auch auf den Seiten mit drauf hast, also deinen Markennamen da auch mit drin hast, dass das zu entsprechenden Reaktionsmustern da auch kommen kann und das ist auch entscheidend, wenn du sehr viel Traffic über diese Kombination bekommst. Dann ist es glaube ich wichtig, dass du die Reaktionen sehr genau beobachtest, wenn du die Seite also das Triangle angelegt hast, dass du auch sehr genau guckst, wann die Seite neue indexiert wird, also wann dein neues Snippet auch wirklich ausgeliefert wird, wann der neue Titel ausgeliefert wird und die neue H1. Da ist es schon wichtig zu sehen, wann kommt der Crawler oder wann wird die Seite neu bewertet, wenn ich sie an den Index gemeldet habe? Das ist schon sehr wichtig und es ist natürlich wichtig zu sehen, bewegt sich jetzt mein Ranking nach oben, bewegt es sich nach unten, verändert es sich gar nicht? Wie geht Google eigentlich mit dieser Veränderung um? Das ist ganz wichtig gerade in den ersten Wochen zu beobachten. Da würde ich dazu raten das täglich zu machen. Würde jetzt in der Dauer das nicht so lassen, aber in den ersten, also zumindest in den ersten zwei Wochen würde ich darauf achten, was Google mit euren neuen Inhalten macht, um ein Gefühl dafür zu kriegen, wie Google mit euch umgeht, und zwar auch umgeht in der Verzeichnistiefe. Das ist so ein ganz wichtiger Erkenntnis-Move, wie geht Google mit bestimmten Verzeichnis-Tiefen um. Wenn ihr also Seiten bespielt, die in der 3. Ebene irgendwie drinliegen, dann ist oftmals die Reaktion eher negativ, weil der Haupt-Trust in dieser Tiefe oftmals auch vom internen und externen Linkbuilding nicht so stark ist. Deswegen bewegen die sich nach unserer Erfahrung eher zuerst zurück, also rückwärts und gehen dann weiter nach vorne. Wogegen die Sachen, die meinetwegen in höheren Verzeichnis-Ebenen in der, also in der 1. Ebene oder direkt verlinkt von der Startseite intern, dass die ziemlich schnell zu sehr positiven Reaktionen neigen. Kommt aber natürlich immer auf den Trust von Verzeichnissen an. Wenn du also eine Optimierung machst zum Beispiel in Bereichen, die sehr gut intern verlinkt sind, die sehr sehr gut extern verlinkt sind, dann ist eigentlich die Verzeichnis-Tiefe auch egal, dann wird es fast immer funktionieren. Aber leider ist es so, dass die Verzeichnis-Tiefen in der 3. Ebene oftmals auch nicht mehr mit Linkbuilding bedacht werden und dann ist es in sich ein bisschen schwierig. Die beschriebenen Rückschritte, die ich genannt habe, die plane im Vorfeld ein. Wenn du an die Optimierung rangehst und auch an die logische Aufarbeitung von der Gesamtlogik von Title, Description und H1 gehst, dann musst du auch mit einkalkulieren, dass es vielleicht Rückschritte gibt. Ich sehe das immer so wie die Homöopathie, da sagt dir auch jeder, bevor das hilft, gibt’s erstmal vielleicht eine Verstärkung der Symptome. Genauso sehe ich das auch so ein bisschen für diese Optimierung auf das Triangle oder grundsätzlich für die Optimierung auch der Inhalte. Sei darauf gefasst, dass es auch erstmal sich zurückbewegen kann bevor es dann weiter nach oben geht oder auf den selben Punkt wieder zurückgeht. Nicht nur für dich ist das wichtig, sondern gerade in der Erwartungshaltung deines Chefs oder den Leuten, denen du reporten musst, ist es wichtig, dass du den vorher sagst, ich gehe jetzt an dieses Thema ran und es ist im Bereich der Möglichkeiten, dass wir uns auch erstmal wieder zurückentwickeln zumindest ein paar Positionen. Oftmals ist das gar nicht Traffic-relevant, aber wenn du deinem Chef meinetwegen immer beigebracht hast auf den Sichtbarkeitsindex von Sistrix zu gucken, dann kann es schon dazu führen, dass es durch den Ranking-Verlust auch zu einer Minderung des Sichtbarkeitsindex kommt und dann solltest du, wenn du das meldest und dein Chef vielleicht immer darauf guckt, auch darauf vorbereitet sein, dass der entsprechende Fragen stellt, wenn es nach hinten geht. Wenn du das sauber vorbereitet hast im Vorfeld und die Erwartungshaltung bei dem Chef schon in die Richtung ist, dass es nach hinten gehen könnte, dann wird er da deutlich toleranter sein, als wenn du das außen vorlässt. Wichtig noch, schaue dir die Reaktionen auch in der Search Console an, gerade was die Durchleitungsraten, die Klickraten auf den SERPs anbelangt, die sollten sich positiv verändern, zumindest über einen Lauf von 1 bis 3 Monate würde ich sagen, muss eine positive Entwicklung da sein. Erwarte da aber nicht zu früh da Ergebnisse, weil natürlich erstmal so ein Gesamt-Set irgendwie gebildet werden muss und eine Gesamtreaktion abgebildet werden muss. Nur weil es am nächsten Tag vielleicht ein CTR von 2 Prozent weniger gibt, ist das nicht ausschlaggebend und aussagekräftig dafür, dass eure Optimierung des Triangles jetzt scheiße war, sondern dann ist es vielleicht wetterabhängig, grundsätzlich das Suchverhalten ist anders, weil irgendwas anders ist. Es kann tausend Möglichkeiten haben, warum jetzt irgendwie die CTR sinkt. Aber behaltet die im Auge und nach 1 bis 2 Monaten, vielleicht 3 Monaten, sollte die sich deutlich nach oben verbessert haben, sonst müsst ihr da einfach nochmal ran. Wenn ihr wirklich eine breite Basis ausgerollt habt, weil ihr gedacht habt, hey, so hat es bei anderen Kunden auch funktioniert und so rollen wir das mal bei anderen aus und das funktioniert jetzt überhaupt gar nicht, weil die Zielgruppe, die ihr da bespielt, vielleicht doch eine ganz andere ist und das, was ihr jetzt darauf projiziert habt, nicht dem entspricht, was die Gruppe da wirklich macht, dann seid euch nicht zu schade einfach die Arbeit, die ihr gemacht habt, über Bord zu schmeißen und die Sache wieder zurückzuholen, wenn die Werte vorher besser waren. Das ist glaube ich auch ganz wichtig. Ich will noch mal sagen, das Triangle ist ein guter Ansatzpunkt, um mit Optimierung zu starten. Ich glaube, dass es auch noch das Königsding ist in SEO grundsätzlich. Wenn jetzt Leute da draußen anfangen, eben auch SEOs anfangen das zu bashen und zu sagen, wie kann sich denn so ein SEO um so Kleinkram wie das SEO-Triangle aus den 3 Bereichen kümmern, dann verstehe ich die Welt eigentlich in SEO auch nicht mehr so richtig und kann die Leute da auch nicht so richtig ernst nehmen, die sowas artikulieren. Emotionale Inhalte zum Beispiel zu schreiben ist wichtig, aber das Triangle zu bespielen, ist erstmal deutlich wichtiger und dann würde ich erst an die Emotionalität rangehen. Das ist meine Empfehlung dazu und das war auch das Hauptthema.

Kommen wir noch schnell, weil wir schon über eine Stunde sind, ich habe gar nicht auf den Ticker geguckt, kommen wir noch kurz zu den Event-Tipps und dann mache ich auch Schluss. Bis gleich.

Zu guter Letzt noch schnell ein paar Event-Tipps. Ich will euch, mit leichtem Herzen kann ich euch das gar nicht empfehlen, aber ich werde gehen zur CeBIT. Die findet in diesem Jahr vom 11. bis zum 15. Juni statt und warum gehe ich dahin? Nicht, weil die CeBIT in der Vergangenheit so das Highlight-Event war, wo ich immer ganz gerne hingehen wollte, sondern Hand aufs Herz, ich habe in den letzten Jahren eigentlich einen großen Bogen um die CeBIT gemacht. Was mich aber in diesem Jahr interessiert, ist, dass die CeBIT sich neu erfunden hat. Die CeBIT hat sich so diesen Aufkleber Festival auf die Stirn geklebt und will viele Sachen neu erfinden, viele Sachen neu machen auch im Styling, in der Markenbildung und so. Da will ich mir einfach mal angucken, was von dem, was sie prognostiziert haben, wirklich dann auch angekommen ist. Und als Veranstalter kann ich da nur lernen, deswegen will ich mir das einfach mal angucken und bin da sehr gespannt drauf. Hatte auch, als ich in Austin war, bei der South by Southwest, mit ein paar Leuten gesprochen, die mit der Organisation betraut sind und da sind schon ein paar Leute, die sich echt Mühe gegeben Mühe geben. Ich will mal gucken, welcher Spirit da entstehen kann bei so einem großen Event, wie viel Festival man so einer Sache wie der CeBIT noch aufs Auge drücken kann. Mich würde freuen, ich glaube, ich werde so in den Bereich Dienstag bis Donnerstag irgendwie da sein und mir zwei, drei Tage vielleicht antun, mich da tummeln. Schreibt mir doch einfach mal in die Kommentare oder chattet mich persönlich an, ob ihr selbst auch da seid, dann können wir uns vielleicht mal treffen und ein paar Worte austauschen. Ich finde es immer super, wenn ich euch noch nicht kenne als Hörer, euch mal kennenzulernen, weil so ein Gesicht einfach viel präsenter ist, als wenn ich nur irgendwie einen Kommentar in Facebook kriege und dann kein Gesicht dazu habe. So funktioniere ich leider nicht, dass ich mir dann das extrem merken kann.

Die 2. Sache, die ist noch ein bisschen hin, die ist nämlich im Dezember glaube ich erst, das ist die Slush in Helsinki. Das ist so ein richtiges Festival, Marketing-, Design-Festival, Gründer-Festival. Da werde ich auf jeden Fall hinmarschieren, um mir einfach mir mal echt so einen neuen Reiz zu holen. Ich glaube, das ist so ein Ding der Superlative. Guckt einfach mal rein. Datum hatte ich mir mal aufgeschrieben, habe ich aber jetzt nicht hier auf dem Zettel. Wenn es euch interessiert, guckt einfach mal, sucht mal nach Slush Helsinki in 2018 und dann werdet ihr entsprechend was finden. Da werde ich auf jeden Fall am Start sein und das empfehle ich euch nur, weil es wirklich mal ein anderes Format ist, einfach mal ein neuer Reiz für alle Leute, die jetzt nur Marketing-Wissen tanken wollen, ich glaube, da ist es vielleicht nicht das Passende. Aber wenn ihr einfach eine Inspiration vielleicht für Marketing haben wollt, dann ist es vielleicht was Hilfreiches.

Das war es in dieser Ausgabe auch. Wenn dir das gefallen hat, was ich hier erzählt habe oder was ich grundsätzlich in den letzten Folgen auch schon erzähle, dann schreibe doch eine Rezension in iTunes, würde mich freuen, würde auch den Podcast weiter nach vorne bringen. Wenn nicht, hören wir uns spätestens in 14 Tagen wieder. Ich werde mal diese Reihenfolge vielleicht auch nochmal durchdenken, weil ich auch gerade einen Podcast gehört habe, wo man mit der Frequenz doch nochmal, ich hatte die Frequenz schon mal hoch, vielleicht mache ich die doch nochmal hoch. Ich weiß noch nicht so richtig, aber vom Grundsatz her hören wir uns in 14 Tagen wieder. Sonst guckt euch die Shownotes an. Wenn ihr noch Fragen habt, gerade zu dem SEO-Triangle, da habe ich noch eine Menge zusammengeschrieben in den Shownotes auch noch ein paar Details dazu. Wenn nicht, könnt ihr mich aber auch jederzeit fragen und dann erzähle ich euch noch was, wenn ich was vergessen haben sollte. Ich bin raus. Euer Marco. Tschüss!

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